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Reisebericht von unserer Griechenlandrundreise November 2007



14.11.2007

 Wir sind von Düsseldorf nach Thessaloniki geflogen, wo wir am Abend landeten. Am Flughafen haben wir unseren Mietwagen in Empfang genommen. Danach sind wir direkt zu unserem Flughafen nahen Hotel "Four Seasons" gefahren, in dem wir die erste Nacht verbrachten.


15.11.2007

Nach dem Frühstück sind wir zu unserem ersten Ziel "Delphi" aufgebrochen (ca. 500 km). Bereits am Stadtrand von Thessaloniki herrschte sehr viel Verkehr und wir entschlossen uns doch auf die Stadtautobahn zu fahren, statt wie zunächst geplant, direkt durch die "City". Die weitere Fahrt verlief recht angenehm, da sehr wenig Verkehr auf der Autobahn war. Das Wetter wurde immer besser, je weiter wir Richtung Süden fuhren. An den Maut-Stellen mussten immer 2 Euro bezahlt werden, so dass wir bis Delphi mit 6 Euro dabei waren. Um 16:30 Uhr sind wir in Delphi angekommen und haben das Hotel "Parnassos" auf Anhieb gefunden. Da es noch hell war sind wir noch ein wenig durch den kleinen Ort geschlendert, haben in einem Cafe noch etwas getrunken und einen tollen Sonnenuntergang hinter den Bergen beobachtet. Später haben wir in einem der vielen Restaurants noch etwas gegessen und den Tag gemütlich beendet.


16.11.2007

Bei herrlichstem Wetter (19°C) und nach einem ausgiebigen Frühstück, haben wir uns auf den Weg zum "Orakel von Delphi" gemacht. Auf dem Weg dorthin hatten wir einen tollen Blick ins Tal, auf das größte griechische Oliven-Anbaugebiet. Der Eintritt zur archäologischen Stätte betrug pro Person 6 Euro. Wir haben uns dort in ca. 4 Stunden die gesamte Anlage in Ruhe anschauen können, da zu dieser Jahreszeit kaum Besucher auf dem Gelände waren. Ebenso konnte man auch tolle Fotos machen. Am späteren Nachmittag sind wir dann noch zum ca. 35 km entfernten Skigebiet "Parnassos Nationalpark" gefahren. An der Talstation auf 1750m war es 2°C und kein Schnee. Allerdings lag auf dem Gipfel (2459m) schon ein wenig Schnee. Die Skilifte waren noch nicht in Betrieb. Auf dem Weg dorthin sind wir durch eine Hochebene gefahren die stark an eine kanadisch-amerikanische Landschaft erinnerte, da dieses Plateau fast ausschließlich mit Holz und Natursteinhäusern bebaut war. Auf dem Rückweg sind wir durch den Wintersportort Arachova gekommen, in dem die Straßen recht eng waren. So ging dieser wunderschön warme Tag zu Ende.


17.11.2007

Morgens sahen wir nichts als tief hängende Wolken und wir entschlossen uns den Weg Richtung Patras einzuschlagen. Die Strecke führte zum größten Teil immer am Wasser entlang und war gut zu fahren. In Antario haben wir dann Halt an der neuen Brücke über den Golf von Korinth gemacht. Die 10 Euro Maut pro Strecke für die Überfahrt nach Patras haben wir uns gespart, da auf der gegenüberliegenden Seite des Golfs die Wolken noch dunkler waren. Die Fahrt ging dann weiter Richtung Messolongi, ein Dorf das auf Pfählen gebaut ist. Da es zwischendurch immer noch regnete, haben wir die Strecke zurück durch die Berge gewählt. Vorbei am Trichonida See, wirklich rein in die Berge. Da die Straße an manchen Stellen in sehr schlechtem Zustand war, sind wir wieder Richtung Bundesstraße gefahren und die Strecke zurück nach Delphi sogar zum Teil im Sonnenschein. An diesem Tag haben wir ca. 300 km zurückgelegt.


18.11.2007

Die Reise geht zurück über Lamia und Trikala nach Kalambaka zu den Meteora Klöstern. Hat man Lamia hinter sich gelassen, enden auch bald die Berge und man sieht in eine weite Ebene von ca. 80-90km Durchmessern. Diese Ebene, in der reichlich Landwirtschaft betrieben wird, mussten wir durchfahren um nach Kalambaka zu gelangen. Die Felsen der Meteora Klöster konnte man bereits von 20km Entfernung erkennen. Je näher wir kamen, desto mächtiger stachen die Felsen aus der Landschaft. Die Klöster sah man aber erst bei genauem hinsehen. Da wir bereits um 14:30 Uhr in Kalambaka im Hotel "Odysseon" waren, sahen wir uns die Gegend schon einmal an. Wir überlegten uns welches Kloster wir am nächsten Tag besichtigen wollten. Diese haben zu unterschiedlichen Tagen und Zeiten geöffnet (ist aber in den Hotels angeschlagen). Den Ort Kalambaka selbst konnte man sehr gut zu Fuß erkunden.


19.11.2007

Ein schöner sonniger Tag. Wir besichtigten das Kloster Agia Trias (auf diesem wurde auch ein Bond-Film gedreht). Zum Eingang gelangte man nur über Treppen, deren Stufen von den Mönchen in die Felsen geschlagen wurden. Gegründet wurde dieses Kloster bereits im 14.Jahrhundert und war zunächst nur über Strickleitern erreichbar. Oben angekommen, hatte man einen atemberaubenden Ausblick. Auch hier hatten wir Glück und es waren nur sehr wenige Besucher unterwegs. Nachmittags gings bei schönstem Wetter zum Katara Pass. Dieser hat eine Höhe von 1690m. Als wir oben ankamen, sahen wir auf der anderen Seite Schnee. Eigentlich sollte die Fahrt bis zum Ort Metsovo gehen, doch die dunklen Wolken halten uns ab. Wir gehen davon aus, dass es eventuell noch weiter schneit und wir mit unseren Sommerreifen dann nicht mehr zurück kämen. So fuhren wir die Strecke die wir gekommen sind zurück. Wieder in Kalambaka angekommen, konnten wir noch ein paar sehr schöne Fotos von einigen Klöstern im Sonnenuntergang machen.


20.11.2007

Fahrt zurück nach Thessaloniki. Bei schönstem Wetter konnten wir in weiter Ferne auf unserem Weg sogar den Olymp ausmachen. Es sind wenige Fahrzeuge unterwegs und wir haben die tolle Landschaft genossen. In Thessaloniki selbst ist das Fahren eine "Katastrophe". Wir hatten, dank einer ganz guten Karte, nicht so viel Probleme das "Davitel Tobacco" Hotel zu finden. Die Stadt ist voller Autos und Busse. Parkplatzmangel kommt noch hinzu. Wir hatten "Glück" und konnten das Auto direkt vor dem Hotel parken und haben dadurch 10 Euro Parkgebühr pro Tag gespart. Nachmittags haben wir zu Fuß schon mal die Stadt und Bucht erkundet. Die City haben wir als sehr laut empfunden.


21.11.2007

Am nächsten Mittag (nach dem Ausschlafen) haben wir das Auto zurück zum Flughafen gebracht, da wir es in der Stadt nicht mehr benötigten. Mit dem Bus konnten wir dann günstig (für 0,50 Euro pro Person) zurück fahren. Wir sind noch gemütlich durch die Stadt gelaufen und haben uns sehr viel angesehen. Danach haben wir die "Cafe-Meile" unsicher gemacht. An der Uferpromenade gibt es in fast jedem Haus ein Cafe oder eine Bar.


22.11.2007

Heute stand die Altstadt auf dem Programm. Das Wetter sieht erst mal gar nicht so rosig aus. Als wir aber nach ca. 45 Minuten Fußweg, immer bergauf, an der alten Stadtmauer ankamen, scheint die Sonne und es ist strahlend blauer Himmel. Wir haben eine gemütliche Bank gefunden von der wir einen tollen Blick über die Stadt bis hinunter zum Meer hatten. Selbst hier oben merkte man noch wie "laut" die Stadt ist. Weiter ging es an der Stadtmauer und durch die Ruinen der Altstadt bis zur Zitadelle, die heute ein Museum ist, aber bis 1989 noch als Gefängnis benutzt wurde. Zurück geht es mit dem Bus wieder ins Zentrum (auch wieder für 0,50Euro pro Person). Nach einem ausgiebigen Stadtbummel durch die Markthallen und die drei großen Einkaufsstraßen, mit schönen Einkäufen, haben wir einen großen griechischen Imbiss gefunden mit sehr leckerem Essen. Wir sind dann noch einmal zum Platz des Aristoteles gegangen und haben die ersten aufgestellten Tannenbäume gesehen. Zurück im Hotel geht es ans Koffer packen, denn am nächsten Morgen geht der Flug nach Hause.


Insgesamt haben wir in dieser Woche ca. 1700km zurückgelegt.


Den Flug, den Mietwagen und die Hotels haben wir vorab im Internet gebucht und es hat alles bestens geklappt.





Auf  dieser und der nächsten Seite sind ein paar Fotos von unserer letzten Griechenland Rundreise, die uns auch nach Delphi und Kalambaka führte.




Meteora Klöster (Kalambaka)
Mitten zwischen den Felsen: Kloster St. Nikolas Anapafsas erbaut Ende des 15. Jahrhunderts.